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(Gegen die Elfenbeintheologen:) Wenn sie mit dem Kopf durch den Himmel bohren und sich im Himmel umsehen, da finden sie niemanden, denn Christus liegt in der Krippe und in des Weibes Schoß. So stürzen sie wieder herunter und brechen sich den Hals. Martin Luther
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11.06.2017

„Bildersturm“ – 500 Jahre Reformation

Ein Bonner Kunstprojekt im Frühjahr 2017


Ein ökumenisches Projekt in Kooperation mit dem Kunstmuseum und dem LVR Museum: Vom 26. April bis 11. Juni 2017 gehen wir der Bedeutung des „Bildersturms“ für die heutigen „Bilder“ von Gesellschaft, Kirche, Kultur nach:

 

Das religions- und kulturgeschichtlich bedeutsame Ereignis des Bildersturms in der Reformation ist dabei historischer Hintergrund für eine Reihe in mehrfacher Hinsicht hochaktueller Fragen: Wie verhalten wir uns angesichts des „Sturms der Bilder“, der tagtäglich über uns hinwegfegt im Fernsehen, im Internet, auf Smartphones, in Werbung, Zeitung? Was bedeutet die Flut der Bilder für unsere Weltwahrnehmung? Hat sich der Sturm der Bilder in einem Sturm auf die Bilder, in ihrer Entwertung, niedergeschlagen?

 

Im Jahr des Reformationsjubiläums gehen vom 26. April bis 11. Juni evangelische und katholische Gemeinden in Bonn, Katholisches Bildungswerk Bonn und Evangelisches Forum in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn und dem LVR Museum Bonn der Bedeutung des „Bildersturms“ für die heutigen „Bilder“ von Gesellschaft, Kirche, Kultur nach.

 

Sechs bildende Künstler werden an und in sechs (evangelischen und katholischen) Kirchen in Bonn das Thema „Bildersturm“ künstlerisch verarbeiten: Alice Musiol, Norwin Leinweber, Johanna Reich, Edgar Guzmanruiz, Wjm Kok und Sven Bergelt. Dazu umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops, gefördert durch die Stiftung Kunst der Sparkasse Bonn, das Kulturamt der Stadt Bonn sowie der Kulturstaatsministerin.

 

Weitere Informationen finden Sie auf www.bildersturm2017.de